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Stundentafel
- Prüfungsfächer - Praxisbezug
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Jahrgangsstufe
7
In Jahrgangsstufe
7 werden alle Schüler in den Fächern
Deutsch, Englisch,
Geschichte, Erdkunde, Biologie, Mathematik, Musische Erziehung,
Religionslehre bzw. Ethik, Sport und Textverarbeitung unterrichtet.
In der 8. Klasse haben die Schüler die Wahl zwischen dem kaufmännisch
orientierten H-Zug und dem mehr mathematisch-naturwissenschaftlichen
M-Zug.
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Jahrgangsstufe
8
Wahlpflichtfächergruppe
H
Hier sind die
wirtschaftskundlichen Fächer stärker
vertreten, z. B. Rechnungswesen, Textverarbeitung, Datenverarbeitung.
Diese Wahlpflichtfächergruppe eignet sich vor allem für
Schüler, die später eine Ausbildung in einem kaufmännischen
oder Verwaltungsberuf eingehen wollen, aber auch für
jene, die eine breitere berufliche Bildung vorziehen und eine weniger
ausgeprägte mathematische Begabung haben. |
Jahrgangsstufe
8
Wahlpflichtfächergruppe
M
Sie bietet
neben den wirtschafts-kundlichen Fächern verstärkt Unterricht
in Mathematik (bis zu 4 Wochenstunden) und in Physik
an. Sie ist für diejenigen Schüler zu empfehlen, die eine
breitere allgemeine Grundlage für die Fortsetzung des schulischen
Bildungsweges, z. B. an einer Fachoberschule, anstreben.
Diese Kombination von kaufmännischen und naturwissenschaftlichen
Kenntnissen bildet auch eine gute Grundlage für die Ausbildung
in technischen Berufen in Industrie und Handwerk. |
Praxisorientierung der Wirtschaftsschule
Die Wirtschaftsschule gehört zu den beruflichen Schulen. Deshalb
gilt für beide Ausbildungsrichtungen: der wirtschaftskundliche Unterricht
weist ein wesentlich höheres Stundenmaß auf als an vergleichbaren
Schularten. Von großer Bedeutung ist dabei die Praxisorientierung
in allen Fächern. (Übrigens:
die meisten Lehrer an unserer Wirtschaftsschule haben eine kaufmännische
Berufsausbildung vor ihrem Studium absolviert!)
Besonders deutlich wird der Praxisbezug in den Fächern Textverarbeitung,
Datenverarbeitung und in der Übungsfirmenarbeit. In diesem Fach (3
Wochenstunden) lernen die Schüler in drei schuleigenen Übungsfirmen
die Ausführung der wichtigsten kaufmännischen Tätigkeiten.
Sie kaufen und verkaufen Waren, übernehmen die Buchführung,
Gehaltsabrechnung, Steuererklärung, Auftragsbearbeitung usw. Sie
führen eine umfangreiche Korrespondenz mit den anderen Übungsfirmen
in Bayern.
Im Datenverarbeitungsunterricht legen wir sehr viel Wert auf eine praxisnahe
Ausbildung. Die Software, die wir einsetzen, ist die gleiche, wie sie
in der Wirtschaft verwendet wird. Office 2000 (mit Word, Excel, Access)
gehört bei uns zum Standardwissen. Die Finanzbuchhaltung üben
wir im Rechnungswesen, in Datenverarbeitung und in der Übungsfirma
mit Sage-KHK Classic Line 2000 (in Deutschland zur Zeit der Marktführer).
Selbständiges Erarbeiten von Wissen und das Gewinnen, Ausarbeiten
und schließlich das Präsentieren von Informationen wird seit
diesem Jahr bereits ab der 8. Klasse geübt. Referate werden immer
öfter mit Hilfe von Internetrecherchen (wir haben 45 Schülerarbeitsplätze
mit Internetanschluss) ausgearbeitet und mit Multimedia-Applikationen
(Powerpoint, Mediator) vorgetragen.
Dieser Praxisbezug wird von der Wirtschaft anerkannt: der Wirtschaftsschulabschluss
enthält automatisch das sogenannte Berufsgrundschuljahr. Dieses wird
mit einem Jahr auf die Ausbildungszeit in einem kaufmännischen Beruf
angerechnet. Die Ausbildungszeit kann daher von drei auf zwei Jahre verkürzt
werden. (Anrechnung auf Grund der Berufsgrundschuljahranrechnungsverordnung)
Prüfungsfächer
Im
H-Zug: Deutsch,
Englisch, Betriebswirtschaftslehre, Textverartbeitung,
Rechnungswesen (seit 2002 mit praktischer Prüfung in Finanzbuchhaltung
am PC). |
Im
M-Zug: Deutsch,
Englisch, Betriebswirtschaftslehre, Textverarbeitung, Mathematik |
Gegen
Ende der 10. Klasse können die Schülerinnen und Schüler
eine Prüfung in Phonotypie und Stenotypie vor der Industrie- und
Handelskammer anlegen.
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Die Stundentafel der Wirtschaftsschule

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Berufsfachschule Wirtschaft
(zweistufige Wirtschaftsschule)
Die zweijährige Wirtschaftsschule ist ein zusätzliches Bildungsangebot,
das zu einem mittleren Schulabschluss ("Mittlere Reife") führt.
Sie eignet sich für sehr engagierte Schüler, die an wirtschaftskundlichen
Fragen interessiert sind, sich fundierte Kenntnisse in der Datenverarbeitung
und der Schreibtechnik aneignen wollen und nach einer erweiterten Allgemeinbildung
streben.
Aufnahmebedingungen:
Qualifizierender
Hauptschulabschluss (Englisch mindestens Note 3)
oder
erfolgreicher Abschluss der 9. Klasse des Gymnasiums bzw. der Realschule.
(Note
in Deutsch und Englisch jeweils mindestens "4")
Anmeldung
und Aufnahme
Nach
der Ausgabe der Zwischenzeugnisse im Sekretariat der Wirtschaftsschule
spätestens aber zum Ende des Schuljahres. Bürozeiten; Mo - Fr.
7:30 bis 11:15 Uhr siehe Kontakt
Benötigt werden Zwischenzeugnis der 9. Klasse bzw. Zeugnis über
den qualif. Hauptschulabschluss, Familienstammbuch bzw. Geburtsurkunde.
Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme erfolgt nach Vorlage
des Zeugnisses über den qualifizierenden Hauptschulabschluss.
Schüler die von einer weiterführenden Schule kommen, legen das
Jahreszeugnis der 9. Klasse vor.
Diese Unterlagen müssen spätestens am letzten Schultag des Schuljahres
vorgelegt werden.
Für alle Schüler gilt eine Probezeit von 6 Monaten.

Abschlussprüfung: Die Schüler der zweistufigen Wirtschaftsschule
legen dieselbe Abschlussprüfung ab wie die Schüler des H-Zweiges
der 4-stufigen Wirtschaftsschule.
Prüfungsfächer sind: Deutsch, Englisch, Betriebswirtschaft,
Rechnungswesen und Textverarbeitung
Bei bestandener Prüfung wird das Zeugnis über den Wirtschaftsschulabschluss
(mittlerer Schulabschluss) verliehen.
Berufswahl
Schulwahl: Der erfolgreiche Abschluss der Wirtschaftsschule soll den Zugang
zu kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberufen eröffnen.
Eine wirtschaftskundliche Grundbildung ist aber auch für gewerbliche
oder sozial-pflegerische Berufe von Nutzen. Mit dem Abschluss der Wirtschaftsschule
besteht auch die Möglichkeit, die Schullaufbahn an einer Fachoberschule
fortzusetzen.
Kosten: Schulbücher siehe Kultusministerium
Schulwegekostenfreiheit gilt für Schüler der 10. nicht aber
für Schüler der 11. Klasse.
Ziel der Schule: Unsere Absolventen sollen in der Arbeitswelt eine hohe
Akzeptanz finden und zwar aufgrund
• ihrer fachlichen Qualifikation
• ihrer soliden Allgemeinbildung
Schüler, die sich für den Bildungsweg der zweistufigen Wirtschaftsschule
entscheiden, müssen sich bewusst sein, dass sie innerhalb von zwei
Schuljahren ein sehr großes Stoffpensum zu bewältigen haben.
Eine gute Auffassungsgabe, sehr viel Fleiß und Engagement und auch
die Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten sind unbedingte Voraussetzungen,
wenn die Schule erfolgreich abgeschlossen werden soll. Darüber hinaus
wird von Schülern, die die Staatliche Wirtschaftsschule Bad Windsheim
besuchen wollen, erwartet, dass sie ihr Verhalten an selbstverständlichen
gesellschaftlichen Normen orientieren und dazu beitragen, Ansehen und
Ruf der Schule zu fördern.
Stand: Nov. 2006
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