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Gemeinsam lesen und feiern

"Das Lesefest an der Wirtschaftsschule"

Nachdem das Lesefest letztes Jahr so großen Anklang gefunden hat, wurde auch dieses Jahr wieder den Schülern die Möglichkeit geboten, einen Nachmittag in der Schule zu verbringen, um gemeinsam zu lesen, Sport zu treiben und am Abend mit den Eltern zu feiern.

So begann der Nachmittag mit einer Leseeinheit, in der dieses Mal in die Lektüre „Martin unter Druck“ eingeführt wurde. Während sich im letzten Jahr bekannte Windsheimer bereit erklärt hatten, mit den Schüler zu lesen, stellten sich heuer Lehrer als Lesepaten zur Verfügung. In Kleingruppen wurde, ausgehend von der Lektüre, über Leistungsdruck und Prüfungsstress gesprochen. Dabei konnten die Schüler Erfahrungen austauschen, ihre eigenen Strategien im Umgang mit Prüfungsangst vorstellen und den Mitschülern ihren ultimativen Lerntipp mitgeben. Doch auch das Lesen aus den selbst mitgebrachten Büchern kam nicht zu kurz. Hier reichte die Auswahl vom Mitmach–Krimi über die immer noch beliebten „Freche-Mädchen“-Bücher bis hin zu den Thrillern des Bestsellerautors Stieg Larsson.

Natürlich war auch wieder viel Bewegung angesagt, da konzentriertes Lesen ermüdet. In einem überaus aufwendig aufgebauten Parcours konnten die Schüler ihr sportliches Geschick unter Beweis stellen.

 

 

  

Nach dieser geistigen und körperlichen Anstrengung war ihnen etwas Ruhe vergönnt und sie konnten entspannt den Erzählungen von Andrea Gonze, einer begnadeten Erzählerin, lauschen. Mit ihren Märchen, Schwänken und Anekdoten zog sie die Schüler in ihren Bann, indem sie das Publikum in ihren Vortrag einband. Vor allem der Schwank „Von der Schadulln“ beeindruckte die Schüler sehr und seitdem geistert die „Schadulln“ durch die Klassenzimmer. Ein gemeinsames Abendessen mit den Eltern beschloss den ereignisreichen Tag, wobei das von den Eltern vielfältig bestückte Buffet großen Anklang fand.

 

 

 

Bleibt zu hoffen, dass die Begeisterung für Literatur, die am Ende des Nachmittags zu spüren war, noch lange anhält, sodass die altbekannte Klage vieler Eltern „Mein Kind liest nicht!“ überflüssig wird.  

 

Theateraufführung an Berufs- und Wirtschaftsschule

 „Und dann kam Alex“

 „Wenn sich auch nur einer nach dem Stück traut den Mund zu öffnen, um von seinen Ängsten zu erzählen und um Hilfe zu bitten, dann hat sich die Aufführung gelohnt“, antwortete die Schauspielerin Dominique Berg auf die Frage einer Schülerin, wie ihre Meinung zu dem Theaterstück sei.

„Und dann kam Alex“, lautet der Titel des Theaterstückes, welches am 24.01.2011 von dem Ensemble „Radiks“ aus Berlin für die Schüler der Wirtschaftsschule und der Berufsschule Bad Windsheim in der Stadthalle aufgeführt wurde. Tags darauf hatten auch die Berufsschüler in Neustadt Gelegenheit das zeitgenössische Theaterstück zu erleben, in welchem die aktuellen Themen „Gewaltprävention, Mobbing und Bullying unter Jugendlichen“ aufgegriffen werden.

 Die Schauspieler Dominique Berg und Philipp Leinenberg im Gespräch mit den Schülern

„Wenn sich auch nur einer nach dem Stück traut den Mund zu öffnen, um von seinen Ängsten zu erzählen und um Hilfe zu bitten, dann hat sich die Aufführung gelohnt“, antwortete die Schauspielerin Dominique Berg auf die Frage einer Schülerin, wie ihre Meinung zu dem Theaterstück sei.

„Und dann kam Alex“, lautet der Titel des Theaterstückes, welches am 24.01.2011 von dem Ensemble „Radiks“ aus Berlin für die Schüler der Wirtschaftsschule und der Berufsschule Bad Windsheim in der Stadthalle aufgeführt wurde. Tags darauf hatten auch die Berufsschüler in Neustadt Gelegenheit das zeitgenössische Theaterstück zu erleben, in welchem die aktuellen Themen „Gewaltprävention, Mobbing und Bullying unter Jugendlichen“ aufgegriffen werden.

Der 17-jährige Alex wird über Jahre hinweg von seinen Mitschülern gemobbt und gedemütigt. Im Rahmen der unzähligen Schikanen gerät Alex in eine „Mutprobe“, bei der er einen wehrlosen alten Mann schlägt. Die Mitschüler, welche ihn mobben, filmen ihn dabei und geben das Video in der Schule weiter. Letztendlich landet es auch beim Schuldirektor, der Alex deshalb zur Rede stellen möchte. So weit kommt es jedoch nicht, da der Junge Gerechtigkeit wünscht und sich diese gewaltsam verschaffen möchte. Mit einer Waffe will er von den Mitschülern das Geständnis erzwingen, dass sie ihn zu der Tat an dem alten Mann genötigt hatten.

Die beiden Schauspieler Dominique Berg und Philipp Leinenbach schafften es, 290 bzw. 190 Schüler in ihren Bann zu ziehen. Dies lag nicht nur an den lebensnahen Dialogen, sondern vor allem an dem schauspielerischen Talent der Darsteller, welches sich in der Wandelbarkeit zeigte. Beide schlüpften in unterschiedliche Rollen, um die Geschehnisse in Rückblenden zu erzählen, wobei Philipp Leinenbach als Alex durch das Stück führte. In einer anschließenden Diskussion mit den Schauspielern wurde der Inhalt des Stückes gemeinsam reflektiert und Denkanstöße für die Schüler gegeben, wie die Eskalation am Ende hätte verhindert werden können.

Nachdenkliche Zuschauer in der Aula der Berufsschule in Neustadt

Dabei wurde deutlich, dass die Hauptperson Alex aus Angst und Scham mit niemandem über seine Situation sprechen wollte. Geholfen werden kann jedoch nur, wenn andere Personen über die jeweiligen Probleme der Schüler informiert sind, weshalb Frau Bergs Intention, welche sie mit dem Stück verfolgt, so wichtig ist. (Dr. Fechter/M. Meyer)

 

Stand der Übungsfirmen auf dem Berufsbildungskongress

Auf dem diesjährigen Berufsbildungskongress, der vom 06. bis 09. Dezember in den Messehallen Nürnberg stattfand, waren erstmals die bayerischen Übungsfirmen mit einem eigenen Messestand vertreten. Die Gesamtkoordination wurde von Herrn Michael Wolf von der Übungsfirmenzentrale in Memmingen übernommen.

Die Standvertretung an den einzelnen Messetagen teilten sich die mittelfränkischen Wirtschaftsschulen aus Dinkelsbühl, Ansbach, Schwabach, Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bad Windsheim.

 

Am Donnerstag waren Schüler aus der H 10 A als Repräsentanten der Übungsfirma BAWI auf dem Berufsbildungskongress. Dabei erwiesen sie sich als kompetente Ansprechpartner in allen Fragen. Mit viel Engagement gaben sie Auskunft über ihre Tätigkeit und das Unterrichtsfach „Übungsfirmenarbeit“ an der Wirtschaftsschule Bad Windsheim. Dieses ist fester Bestandteil des Lehrplans und wird über einen Zeitraum von zwei Jahren mit jeweils drei Wochenstunden unterrichtet. In einer simulierten Geschäftswelt lernen Schüler alle Abteilungen einer Firma kennen. Durch die Vernetzung aller Übungsfirmen im Internet-Portal (www.uebungsfirmen.de) können die Schüler online sämtliche Tätigkeiten im Einkauf, Verkauf, Rechnungswesen und im Personalbereich durchführen. Sie gewinnen dadurch einen guten Überblick über die Handlungsstrukturen und kaufmännischen Abläufe eines Großhandelsbetriebes.

Kompetente Standbesetzung: Die Schülerinnen und Schüler unserer Wirtschaftsschule präsentieren mit Frau Meyer und Frau Weymann ihre Arbeit am Stand der bayerischen Übungsfirmenzentrale

Auf der Messe hatten sie zudem nun die Gelegenheit, vor großem Publikum repräsentative Aufgaben zu übernehmen, was alle mit Bravour gemeistert haben. Dieser weitere Erfahrungsbaustein an praktischer Kompetenz ergänzt die Qualifikation unserer Schüler und wird für den zukünftigen beruflichen Lebens-weg hilfreich sein. (Weymann)



Staatliche Wirtschaftsschule Bad Windsheim | wirtschaftsschule@ws-bw.de